Juni 2017

GRIBS-Rundmail für grün-alternative Kommunalis

Jetzt schon vormerkern:
GRIBS-Kongress 2018 vom 4.-6. Mai  in der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen.

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AKP-Schwerpunkt "Wasser und Abwasser"
Die neueste Ausgabe der AKP (Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) befasst sich im Schwerpunkt von Heft 3/2017 mit dem Thema "Wasser und Abwasser". Weitere Themen: Minderjährigen-Ehen, Bürgerbus und PBefG, Neue Stadtbahnlinie in Mainz, Geburtshilfestationen und Hebammenversorgung, Ausbildung von Geflüchteten im Kreis Miltenberg. Weitere Informationen HIER!
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Welche LED Anlage soll es sein?

Auf der Homepage www.licht.de  finden sich Ent­scheidungshilfen, Checklisten und Vergleichsmatrix zur Auswahlentscheidung der LED-Straßenbeleuch­tungsanlagen und weitere LED-Lichtlösungen. Die dena hat einen Lotsen energieeffiziente Straßenbe­leuchtung eingestellt.

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Difu-Berichte 1/2017 - Urbanes Grün in die Innenentwicklung integrieren

Dem urbanen Grün kommt insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und als Faktor innerstädtischer Lebensqualität große Bedeutung zu. Dies wird auch durch den von der Bundesregierung verfolgten Grün- und Weißbuchprozess "Grün in der Stadt" unterstrichen. Eine durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte, empirisch angelegte Studie befasst sich intensiv mit den kommunalen Herausforderungen, die mit diesem Thema verbunden sind. Zusätzlich wurden die Ergebnisse als Empfehlungen für die kommunale Praxis in einer in Kürze erscheinenden Broschüre aufbereitet sowie zwei Tools als konkrete Hilfestellung für die Arbeit in den Kommunen entwickelt. Die gemeinsame Studie von Difu und dem Institut für Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf "Urbanes Grün in der doppelten Innenentwicklung" gibt es HIER
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Förderprogramm 500 Landinitiativen - Anmeldeschluss:
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.
Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro sind möglich. Gefördert werden können in vier Bereichen:

  • Bürgerliches Engagement: Ausbau/Erhalt von Gemeindeeigentum, Spielplatzbau, Anlegen von Wanderwegen, Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr, gemeinsames Zubereiten von Mahlzeiten.
  • Praktische Lebenshilfe: Kulturaustausch, Kenntnisvermittlung zu heimischen Lebensmitteln, Patenschaften für Arztbesuche, Behördengänge und Einkauf, Unterstützung im Bereich Mobilität und Arbeitssuche.
  • Kultur und Sport: interkulturelle Aktivitäten und Veranstaltung, Raummiete, Zuschüsse für Instrumente, Ausrüstung und Materialien.
  • Netzwerkstrukturen schaffen: Unterstützung der ehrenamtlichen Projektleitung, Erfahrungsaustausch zwischen ehrenamtlicher Projektinitiatoren im ländlichen Raum (Workshops, Unterstützungsangebote für Frauen bei Kinderbetreuung.

Im Internet abrufbar unter www.500landinitiativen.de
Stadt & Gemeinde 1/2017

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Schau doch mal genau drauf!
Die GRIBS-Homepage bietet für die wichtigsten Themen grundlegende Informationen.
In der Menüleiste findet sich "Kommunale Themen - Grüne Erfolge"  hier sind viele der Antworten aus Eueren Fragen "verewigt".
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Kinderfreundliche Kommune gesucht!
Städte und Gemeinden bundesweit sind aufgefordert, sich um die international anerkannte Auszeichnung "Kinderfreundliche Kommune" zu bewerben. Das Siegel bietet ihnen die Möglichkeit, die Rechte von Kindern umzusetzen und damit ihren Schutz, ihre Beteiligung sowie ihre Förderung zu stärken. Die Kommunen schaffen damit Anreize für junge Menschen und ihre Familien vor Ort – mit positiver Wirkung auf die demografische Entwicklung und für das regionale Standortmarketing. Kinder- und jugendfreundliche Lebensbedingungen sind zu harten Standortfaktoren geworden. Die Teilnahme am Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ bietet beste Voraussetzungen für die praktische Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Durch die Optimierung von Bildungschancen, Gesundheit und sozialem Wohlbefinden der Kinder in Städten und Gemeinden, werden die entscheidenden Weichen für das spätere Leben junger Menschen gestellt. Die Merkmale einer kinderfreundlichen Kommune stellen das sicher.  Mehr!

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Einführungsbroschüre:
"Kommunale Politik gestalten" - für NachrückerInnen zu bestellen
Die Broschüre wurde für die Kommunalwahl 2014 erstellt und wurde für Kommunalos als Einführung zu den wichtigsten Themen geschrieben und teilt sich in vier Kapitel:
 -  Demokratie vor Ort - die Mitmachkommune  -  Grundlagen des Kommunalrechts. Welche Rechte und Pflichten hab ich? Aufgaben der Kommunen, der Landkreise?  -  Haushalt und Finanzen.  -  Planen und Bauen in der Kommune. Die Einführungsbroschüre  ging  vor der Wahl Päckchenweise an alle KVs zum Verteilen an die neu gewählten Rätinnen und Räte. Die heißt begehrte Broschüre war lange vergriffen. Nun ist beim Räumen ist ein kleiner Restbestand aufgetaucht, den wir gerne nicht zu einem erhöhten Preis (Stichwort "Angebot und Nachfrage), sondern für einen ermäßigten Preis von 6 € zzgl. 1,45 € Portokosten versenden. Wer lieber digital liest, kann sich die komplette Broschüre kostenlos aus der Rubrik /Handbücher/ downloaden: Homepage unter folgendem LINK

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Am besten schon jetzt bei Veranstaltungen auslegen: "Was will die AfD?
Die AfD macht keine gute Politik für »kleine Leute«:
weder für Geringverdienende noch für Familien. Die AfD vertritt rassistische Positionen, die mit demokratischen Prinzipien nicht vereinbar sind. Das betrifft nicht nur Einzelpersonen wie den Thüringer Abgeordneten Björn Höcke, der hetzerische Reden hält. Das Grundsatzprogramm von 2016 enthält Forderungen zu Staatsbürgerschaft und Familienpolitik, die Personen wegen ihrer Herkunft benachteiligen und ausschließen. Es ist ein ultra-rechtes Programm und dahinter steht die ganze Partei. Daher schaut dieses Heft vor allem in das Grundsatzprogramm und auf ausgewählte Forderungen der AfD. Das Heftchen kann kostenlos bei der Heinrich-Boell-Stiftung bestellt werden, oder auch als download "geholt" werden. HIER ________________________________________________________________________

Mehr kommunalpolitische Informationen und Tipps
Weitere spannenden kommunalpolitischen Informationen, Antragsideen, Hintergrundinformationen u.v.m. findet Ihr auf der GRIBS-homepage unter www.gribs.net  (zum Teil im Mitgliederbereich). 
GRIBS-Mitglieder erhalten außerdem eine Fülle von Tipps und Tricks im viermal im Jahr erscheinenden GRIBS-Kommunalrundbrief. Mitglied werden geht ganz einfach hier
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Marktplatz der Generationen - Modellprogramm des Staatsministeriums für Soziales
Ab sofort können sich Gemeinden in Bayern bis zu rund 3.000 Einwohner bzw. größere Gemeinden mit abgeschlossenen Ortsteilen bis zu rund 3.000 Einwohner für das bayernweite Modellprogramm "Marktplatz der Generationen" bewerben. Der Bewerbungsschluss für interessierte Gemeinden ist der 30.06.2017. Ein Handlungsbedarf sollte in mindestens drei der fünf aufgeführten Handlungsfelder bestehen. Hier geht es zu den Bewerbungsunterlagen
Ziel des "Marktplatzes der Generationen" ist es, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen entsprechen und damit letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern Rechnung tragen. Mit einer individuellen und passgenauen Beratung werden kleine Gemeinden dabei unterstützt, auf ihre jeweilige Situation zugeschnittene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.
Die Beratung erstreckt sich dabei auf folgende Handlungsfelder mit folgenden möglichen Beispielen:
- Markt - Dienstleistungen und Mobilität - Gesundheit und Pflege - Gesellschaftliche Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement - Selbstbestimmtes Wohnen, neue Wohnformen Aus den Erfahrungen der abgelaufenen Förderperiode gibt es auch einen Leitfaden dazu. Dieser Leitfaden "Kleine Gemeinden - demografiefest in die Zukunft: Programm Marktplatz der Generationen" basiert auf den Erfahrungen des Programms in neun Modellkommunen. Er umreißt die seniorenpolitischen Handlungsfelder und stellt praxisnahe Informationen, Erfahrungen und Lösungsansätze aus den Modellkommunen zusammen. Zum Leitfaden
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Online-Handel – Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren
Im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) hat sich das Difu, gemeinsam mit den Partnern BBE Handelsberatung und elaboratum aus München, im Auftrag von BMUB, BBSR und HDE (Handelsverband Deutschland) mit den möglichen räumlichen Auswirkungen von Online-Handel auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren beschäftigt. Die Ergebnisse der Studie liegen jetzt als BBSR-Online-Publikation vor. Kostenloser download hier! ________________________________________________________________________

Erfolgreiche Initiative:  Glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel aus dem Regal nehmen!
In Unterschleißheim haben Grüne, BN und ödp nicht nur Unterschriften zur Anti-Glyphosatkampagne gesammelt, sondern mit einem gemeinsamen Schreiben an die Baumärkte um einen Gesprächstermin zu diesem Thema gebeten. Wie es aussieht: mit Erfolg.
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Förderprogramm des Freistaats: Mobilität im ländlichen Raum
Das Förderprogramm "Mobilität im ländlichen Raum" unterstützt die Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die Verkehrserschließung im ländlichen Raum zu verbessern und auszuweiten. Um eine angepasste Mobilität zu ermöglichen, werden Aufwendungen für bedarfsorientierte Bedienformen des allgemeinen ÖPNV im ländlichen Raum und Pilotprojekte für landkreisübergreifende Expressbusverbindungen im Omnibusverkehr gefördert. Gefördert werden ÖPNV-Aufgabenträger nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern (BayÖPNVG), in der Regel die Landkreise und kreisfreien Städte. Zuwendungsfähige Kosten sind die Betriebskostendefizite der Verkehre, die der ÖPNV-Aufgabenträger ausgleicht.  Im Rahmen der Anteilsfinanzierung können bis zu 70 % der förderfähigen Kosten für drei Jahre, oder degressiv 65 % bis 25 % der förderfähigen Kosten für bis zu fünf Jahre als Projektförderung gefördert werden. Mehr Inofs.
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Woche der Sonne vom 17.-25. Juni
Die Woche der Sonne findet in diesem Jahr vom 17.-25. Juni statt. Möglicherweise eine Gelegenheit für Veranstaltungen von Kreis- und Ortsverbänden zum Thema. Näheres
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Neue Wanderausstellung:   "Ressourceneffizienz –  weniger ist mehr"
Der effiziente Umgang mit den verfügbaren Ressourcen ist für uns eine ökonomische und ökologische Notwendigkeit. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Ressourceneffizienz, der in aller Munde ist? Warum ist es notwendig effizient mit Ressourcen umzugehen? Welche Rohstoffe gibt es in Bayern überhaupt? Diese und weitere Fragen werden unter dem bezeichnenden Motto „Weniger ist mehr“ in der Wanderausstellung Ressourceneffizienz beantwortet. Mehr darüber

Anregung:
Ihr könnt uns gerne auch Rückmeldung geben, wenn Ihr an einem der empfohlenen Termine teilgenommen habt. Vielleicht können wir die Erfahrungen und Erkenntnisse auch an andere GRIBS-Mitglieder weitergeben!

Übrigens:
Bei den Seminaren der Petra-Kelly-Stiftung und des GRIBS-Bildungswerks e.V. erhalten GRIBS-Mitglieder eine Ermäßigung bei den Teilnahmegebühren von bis zu 25 % ! Es lohnt sich GRIBS-Mitglied zu werden! Guck mal hier