März 2020

Musterantrag Gemeinschaftsverpflegung
Die aktuellen Debatten rund um die zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik zeigen, dass das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an einer nachhaltigeren, ökologischen Landwirtschaft so hoch wie noch nie ist. Der Weg zu mehr Ökolandbau geht aber zum großen Teil über unsere Gemeinden und Städte – dort wird entschieden, welche Produkte in Schulen, kommunalen Kantinen usw. auf den Teller kommen. Öffentliche Institutionen müssen bei der Gemeinschaftsverpflegung eine Vorbildfunktion einnehmen, wenn wir den regionalen Bio-Absatzmarkt in Bayern substanziell ankurbeln wollen. Im Mitgliederbereich der GRIBS-Homepage findet Ihr den Text eines Musterantrags (verfasst vom Büro Gisela Sengl und Ludwig Hartmann), mit dem Ihr dafür sorgen könnt, dass auch in Eurer Kommune mehr gesunde Bio-Lebensmittel aus regionaler Wertschöpfung angeboten werden

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Der Frühling kommt: es wird wieder gegartelt.
Bitte ohne Steine im Vorgarten. Was können Kommunen tun! Hierzu haben wir unsere Info-Seite auf der GRIBS-Homepage upgedatet. Ihr findet dort rechtliche Möglichkeiten (Satzungsregelungen) und Ideen, wie Kommunen auch ohne rechtliche Beschränkungen vorgehen können und einen Leitfaden dazu aus NRW. MEHR

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Bio-Städte bringen Bio in die Außer-Haus-Verpflegung

Das Netzwerk der deutschen Bio-Städte ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und zählt aktuell 19 Mitglieder. "Wichtiger als ein schnelles Wachstum ist, dass es alle Städte ernst meinen und bei sich konsequent mehr Bio in die AHV bringen", bekräftigt Dr. Werner Ebert von der BioMetropole Nürnberg und Koordinator des Netzwerkes der deutschen Biostädte. Die Mitglieder nutzen den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und können gemeinsam Projekte auf den Weg bringen, die einzelne Bio-Städte alleine nicht stemmen könnten. Dazu hat das Netzwerk im Herbst 2019 den "Verein zur Förderung der Bio-Städte e.V." gegründet. MEHR
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Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“
Im Rahmen des Masterplans Stadtnatur und des Aktionsprogramms Insektenschutz hat das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e. V.“ zum 1. Februar 2020 den Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ ausgelobt. Kooperationspartner sind die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene. Städte und Gemeinden, die überzeugende und wirkungsvolle Ideen für mehr naturnahe innerstädtische Flächen und zur Förderung von Insektenlebensräumen haben können sich bis zum 31. Mai 2020 bewerben. Es muss sich dabei explizit um Projektideen und nicht um bereits realisierte Projekte handeln. Die 40 besten Projektideen werden als Zukunftsprojekte mit je 25.000 Euro prämiert. MEHR _______________________________________________________________________

Aktionsbündnis proHolz Bayern
proHolz Bayern ist das Aktionsbündnis der bayerischen Forst- und Holzwirtschaft. Unter dem Slogan „Wir wirtschaften mit der Natur“ verbreitet proHolz Bayern die Zusammenhänge und Vorzüge nachhaltiger Forstwirtschaft und Holzverwendung. In einem Antrag der GRÜNEN LT-Fraktion (der leider abgelehnt wurde) heißt es: "Der Bausektor ist einer der rohstoffintensivsten Wirtschaftsbereiche in Deutschland. 90 Prozentaller verwendeten mineralischen Rohstoffe werden zur Herstellung von Baustoffen und -produkten eingesetzt. Damit hat der Bausektor einen bedeutenden Anteil am Endenergiebedarfund den durch ihn entstehenden CO2-Emissionen. Für die Herstellung und Entsorgung vonBaustoffen aus Holz ist in der Regel weniger fossile Energie notwendig als für Materialien aufBasis endlicher, mineralischer Rohstoffe. Das Bauen mit Holz trägt somit erheblich zur Reduktionder CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz bei." Hier geht es zu proHolz Bayern
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Förderaufruf Klimaschutz durch Radverkehr
Gefördert werden investive Maßnahmen mit Modellcharakter zur bedarfsgerechten und radverkehrsfreundlichen Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen. Ziel des Förderaufrufes ist es, die Anreize zur Erschließung von Minderungspotenzialen im Handlungsfeld Radverkehr zu verstärken, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und Treibhausgaseinsparungen durch modellhafte Projekte zu realisieren. Ebenso soll der Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsleistung gegenüber der Verkehrsverflechtungsprognose (2,6 Prozent im Jahr 2030) erhöht werden. Die zweite Einreichungsfrist wird demnächst gestartet. D.h. ihr solltet Euch schon mal in die Startlöcher begeben....  MEHR
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Strategien zur Belebung der Innenstadt
Immer mehr kleine Gemeinden und Städte haben das Problem, das ihre Innenstadt unattraktiver wird. Kunden wandern ins Internet ab, Geschäfte schließen, Ein Projekt im Auftrag des Innenministeriums hat sich zur Aufgabe gemacht, Ziele, Leitbilder und Zukunftsperspektiven zu definieren. Acht Tipps aus diesem Forschungsprojekt!

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Livestream: Übertragen oder nicht?
Ehrenamtliche unter Dauerbeobachtung? Oder ein Gebot der Transparenz? Beim Thema Livestream von Ratssitzungen scheiden sich die Geister. Hier eine kurze Zusammenfassung darüber was erlaubt ist und wie Stadträte mit dem Thema umgehen.

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Damit Ihr unseren GRIBS-Service rundum genießen könnt, benötigen wir Euch als GRIBS-Mitglied. GRIBS ist eine Solidargemeinschaft. Das heißt, dass es unseren Service nur gibt, wenn möglichst viele (am besten alle) Mandatsträger*innen und viele "Förder*innen" Mitglied bei uns sind. Und die Anforderungen steigen. Damit Euch der GRIBS-Service langfristig erhalten bleibt, sind wir auf Eure Mitgliedschaft angewiesen. Bitte werbt für uns fleißig Mitglieder und werdet - soweit Ihr es selbst noch nicht seid - GRIBS-Mitglied. Das geht ganz einfach HIER!  Eine solidarische Vernetzung braucht breite solidarische Unterstützung! Wir freuen uns auf Euch!

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Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier 2020"

Bewerbung für eine Förderung ist ab sofort möglich. Noch bis zum 27. März 2020 können interessierte Städte und Gemeinden einen Förderantrag bei den jeweiligen Bezirksregierungen stellen.
Das Bayerische Bauministerium fördert gemeinsam mit dem Bund die Verbesserung von sozialer Integration und sozialem Zusammenhalt. Es unterstützt die Sanierung und den Ausbau von Bürgerhäusern, Stadtteilzentren, sozialen Angeboten und Freizeiteinrichtungen. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer: „Mit dem Investitionspakt werten wir die soziale Infrastruktur in den bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden auf. Wir schaffen die baulichen Voraussetzungen für soziale und kulturelle Angebote und stärken damit auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft.“ Für die Förderprojekte stehen im Jahr 2020 Fördermittel in Höhe von rund 34,2 Millionen Euro zur Verfügung. MEHR
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Über 70 Kommunen in Deutschland im "Klimanotstand" – erste Studie zeigt: Vielen ist es ernst.
Immer mehr Kommunen rufen den „Klimanotstand“ aus. Dies ist für viele mehr als ein symbolisches Anerkennen der Klimakrise, wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt. MEHR _______________________________________________________________________

Erlanger Startup möchte Mitfahren einfacher machen
Das Erlanger Startup CONNECT entwickelt eine App, die es einfach macht Fahrer oder Mitfahrer zu finden. Sei es privat oder für Unternehmen. Auch eine Verknüpfung mit dem ÖPNV wird integriert sein. Hier geht es zum Startup